Am 12. März 2025 verstarb nach langer Krankheit Dr. Rüdiger Rumler im Alter von 72 Jahren. Rüdiger Rumler, von vielen Tulu genannt, wuchs zwischen Bramsche und Westerkappeln auf. Durch den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb kam er bereits in jungen Jahren mit Pferden in Berührung. Es entwickelte sich eine Leidenschaft und die Vielseitigkeit wurde zu seiner sportlichen Heimat, der er mit Disziplin, Hingabe und Freude über viele Jahrzehnte treu blieb.
Über die gemeinsame Liebe zu den Pferden und dem Reitsport lernte er auch seine spätere Ehefrau Gabriele kennen. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften mit Promotion in Bielefeld, einer anschließenden anwaltlichen Tätigkeit in Vechta und einer Tätigkeit als Rechtsamtsleiter des Kreises Gütersloh führte ihn sein beruflicher Weg nach der Wiedervereinigung nach Magdeburg, wo er als Ministerialrat in verschiedenen Bereichen tätig war.
Auch in Sachsen-Anhalt blieb er dem Vielseitigkeitssport verbunden und war sowohl auf Einzel- als auch auf Mannschaftsebene aktiv. Darüber hinaus engagierte sich Rüdiger auf kommunalpolitischer Ebene und im Gemeindekirchenrat.
1974 gründete Rüdiger Rumler zusammen mit Bernfried Wolff die Studentenreitgruppe der Universität Bielefeld, die 2024 ihr 50-jähriges Bestehen feierte. An der Feier zum 50.-jährigen Bestehen 2024 konnte Tulu leider schon nicht mehr teilnehmen. Über viele Jahre hat er die Reitgruppe aktiv als Reiter, Organisator oder „Schlabu“ begleitet. Bei der DHM in Münster wurde er 1981 Dritter in der Dressur Einzelwertung. Die vielen gemeinsamen Erlebnisse in der Studentenreiterei waren immer wieder Gegenstand wunderbarer Erzählungen.
Rüdiger Rumler hinterlässt drei erwachsene Kinder, die ihm in Liebe und Dankbarkeit verbunden bleiben.
